Solarsportler

Schon mal was von Trina Solar gehört? Oder von Yingli? Nein? Das kann daran liegen, dass Sie sich a) bis jetzt noch überhaupt nicht für Erneuerbare Energien interessiert haben, oder b) vielleicht nur für Wind-, Wasser, oder Bioenergie. Aber keine Bange, die Sache mit besagten Firmennamen chinesischer Solarunternehmen dürfte sich schnell ändern.

Nicht, weil allein statistisch gesehen mindestens einer aus ihrer Nachbarschaft demnächst die Solarstromvariante aus China aufs Dach schrauben wird, sondern weil PV-Produzenten, insbesondere chinesische Unternehmen, den Sport für sich entdeckt haben, ihren Bekanntheitsgrad nun mittels Sportsponsoring erhöhen: Während Yingli schon als Sponsor der FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Südafrika auftrat, wählt Trina Solar die Formel 1. Auch beim Deutschen Eishockey ist die Sonnenenergie angekommen: Der EHC-München schlittert diese Saison mit dem Namenszug eines Photovoltaikunternehmens übers Eis, dessen Chef Shawn (Xiaohua) Qu heißt. Chinesen im Eishockey? Nein, es handelt sich um Canadian Solar, um ein Unternehmen aus dem Heimatland des Eishockeys, dessen Gründer chinesische Wurzeln hat. (jh)

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