Warum kommt der Ausbau der Windenergie auf hoher See eigentlich nur so zögerlich voran?, fragte sich die Redaktion von energlobe.de und gab die Frage weiter: An Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Ressourcenwirtschaft an der Universität Flensburg und Mitglied des Weltklimarats IPCC.
Zank um Offshoreparks
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3 Kommentare zu "Zank um Offshoreparks":
Offshore Windkraft gehört den großen Energiekonzernen. Es ist absurd dezentrale WKA zentral zusammenzufassen und dann auch noch fast das doppelte an Förderung zu verlangen.
offshore Windstrom erhält 15 ct/kwh, onshore zwischen 6 u. 9 ct/kwh.
Offshore Windkraft ist das Gegenstück zu Desertec, teuer und zentral.
Man muß auf den Wahlerfolg der Grünen in BaWü im März setzen. Sachsen-Anhalt hat einen Windkraftanteil von 45%, BaWü/Bayern von unter 1%, Hessen 2%. Auch in NRW wurde 4 Jahre lang unter Rüttgers der Ausbau gestoppt.
Und für alle anderen Bundesländer gilt: Jeder WKA-Standort hat im Durchschnitt 1,2 MW Leistung, wird jeder Standort nur mit dem üblichen momentanen Standard von 2,5 MW Leistung ersetzt verdreifacht sich der Stromertrag. Also anstatt nur 40 TWh nach dem repowering 120 TWh Stromertrag.
Bei 5 MW/WKA sehe dies noch ganz anders aus!
Deshalb: KEINE offshore WKAs!
Es ist notwendig, sämtliche Ressourcen zu nutzen, um Erneuerbare Energie zu produzieren. Dazu gehören PV, Onshore-Wind, Biogas und Geothermie als dezentrale Technologie, aber auch Offshore-Wind, solarthermische Kraftwerke und Wasserkraft.
Das EEG sorgt in Deutschland dafür, dass die Kosten stetig sinken bis die Wettbewerbsfähigkeit erreicht wird. Diesen Weg wird auch die Offshore-Windenergie gehen, gerade weil hier Skaleneffekte eine große Rolle spielen. Dass die großen EVU Projekte planen, aber nicht ausführen, ist nicht akzeptabel, aber nicht das Problem von Offshore Wind an sich.
Die Zentralen Kraftwerke Überzeugen mich nicht. Ich bin für die Dezentralen Kraftwerke dies ist mit den Erneuerbaren Energien möglich. Diese verbreiten nicht die Emissionen wie Kraftwerke mit fossilen Kraftstoff Gas oder Kohle.
Und die kleinen Solar – Anlagen schaffen Arbeitsplätze im Handwerk.
Wichtig ist der Energiemix Sonne Wind Biomasse Wasserkraft
mit sonnigen Grüßen aus der Umgebung von München Josef Simon
http://www.solarstrom-simon.de