Sonnenkrieger, so lautet der provokante Titel der aktuellen Ausgabe der neue energie. Die Solarindustrie steht vor der Konsolidierung. Konkret: Die staatlich gepäppelte chinesische Industrie verdrängt die deutsche vom Markt, heimische Hersteller drohen “wettbewerbmäßig irrelevant” zu werden, wie es Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft ausdrückt.
Doch die Produzenten von Wafern, Zellen und Modulen geben sich kämpferisch, zeigen in ihrer PV-Roadmap, dass der Photovoltaik-Standort Deutschland sehr wohl erhalten werden kann. Allerdings nur mit staatlicher Unterstützung. Die Redakteure der neue energie haben Argumente für und wider einer höheren Förderung der Solarindustrie zusammen getragen.
Und wie lautete ihre Meinung dazu?. Wir sind auf ihre Kommentare gespannt. Posten Sie gleich hier unter dem Text.





35 Kommentare zu "Diskussion: Solarindustrie mehr fördern oder den Marktkräften überlassen?":
Eine Förderung für Solarthermien ist weiterhin möglich. Auf dem blog foerdermittel-solar.de gibt es ein schönen Artikel darüber Solarthermie wird auch gefördert
Ohne Förderung wäre die Solarbranche nicht da wo sie heute steht, in der Gesellschaftsmitte und als akzeptierte, standartisierte Technik. Trotzdem kann Förderung nujr Geburtshelfer sein. Branchen deren Existenz vom Dauertropf einer Förderung abhängt sind langfristig nicht überlebensfähig. Für private Haushalte rechnet sich der Eigenverbrauch schon heute mit Stromspeichertechnik, glaubt man an steigende Strompreise. Die Rendite liegt dann in der Unabhängigkeit vom Preis des Stromanbieters, und in der Differenz von selbsterzeugten und selbst genutztem Strom und den damit eingesparten Geld.
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