Zwei Tage lang haben Minister aus 35 Staaten in Berlin beim Petersberger Dialog diskutiert. War das Treffen ein Schritt in die richtige Richtung? So wenig, wie man heute noch von einer Klimakonferenz erwartet: die Weichen für die nächste UN-Klimagipfel Ende November in Katar scheinen gestellt.
Sven Harmeling, Klimaexperte bei Germanwatch, sagt, im Rahmen dessen, was man von solch einer Veranstaltung erwarten kann, sei das eine relevante Veranstaltung gewesen. “Zum einen hat die Präsenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür gesorgt, dass der Petersberger Dialog in der Presse relativ aufmerksam verfolgt wurde. Das hat der Öffentlichkeit noch einmal deutlich gemacht, wie dringend es ist, den Klimaschutz zu verstärken.”
Zum anderen sei die Diskussion auf der Veranstaltung sehr konstruktiv und offen verlaufen. “Es wurde herausgearbeitet, wie wichtig das 2-Grad-Ziels ist. Es ist auch noch einmal klar geworden, dass es ohne Finanztransfers für Entwicklungsländer – für Anpassungsmaßnahmen und umweltfreundliche Technologien – nicht gehen kann.”
Im Anschluss an die Konferenz hat heute eine hochrangige Delegation aus Katar das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht, um die nächste Klimakonferenz in Doha (COP18) und künftige Initiativen zur Zusammenarbeit zu diskutieren, sowie etwas über den neuesten Stand der PIK-Forschung zum Klimawandel und nachhaltigen Lösungsstrategien zu lernen. Auf dem Foto sieht man die Delegation aus Katar im Gespräch mit PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber.
Die Richtung stimmt
Zwei Tage lang haben Minister aus 35 Staaten in Berlin beim Petersberger Dialog diskutiert. War das Treffen ein Schritt in die richtige Richtung? So wenig, wie man heute noch von einer Klimakonferenz erwartet: die Weichen für die nächste UN-Klimagipfel Ende November in Katar scheinen gestellt.
Sven Harmeling, Klimaexperte bei Germanwatch, sagt, im Rahmen dessen, was man von solch einer Veranstaltung erwarten kann, sei das eine relevante Veranstaltung gewesen. “Zum einen hat die Präsenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür gesorgt, dass der Petersberger Dialog in der Presse relativ aufmerksam verfolgt wurde. Das hat der Öffentlichkeit noch einmal deutlich gemacht, wie dringend es ist, den Klimaschutz zu verstärken.”
Zum anderen sei die Diskussion auf der Veranstaltung sehr konstruktiv und offen verlaufen. “Es wurde herausgearbeitet, wie wichtig das 2-Grad-Ziels ist. Es ist auch noch einmal klar geworden, dass es ohne Finanztransfers für Entwicklungsländer – für Anpassungsmaßnahmen und umweltfreundliche Technologien – nicht gehen kann.”
Im Anschluss an die Konferenz hat heute eine hochrangige Delegation aus Katar das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht, um die nächste Klimakonferenz in Doha (COP18) und künftige Initiativen zur Zusammenarbeit zu diskutieren, sowie etwas über den neuesten Stand der PIK-Forschung zum Klimawandel und nachhaltigen Lösungsstrategien zu lernen. Auf dem Foto sieht man die Delegation aus Katar im Gespräch mit PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber.