Autorenarchiv: Fabian Zuber

Energiewende in Laos: Von 100-Prozent-Kommunen zur zentralisierten Stromversorgung

„Der Elektrizitätsmarkt in Laos verändert sich momentan rasant“, berichtet Gregoire Pelletreau von Lao Institute for Renewable Energies (LIRE): „Seit Mitte der 90er Jahre ist der Elektrifizierungsgrad von etwa 15 auf 74 Prozent gestiegen. Bis 2020 sollen es 90 Prozent sein.“ Im ganzen Land zeugen Staudammprojekte und neue Strommasten von dieser Energiewende. Dezentrale Energien werden in Laos von den massiv steigenden Stromerzeugungskapazitäten zurückgedrängt. Zehnter Teil des Reiseblogs „Energiewende weltweit?“. Der Wandel läßt sich in ganz Laos...

Energiewende in Vietnam: „Erneuerung“ – bisher wenig erneuerbar

In der Sozialistischen Republik Vietnam wurde 1986 „Doi Moi“ ausgerufen:  Die wirtschaftliche Erneuerung und marktwirtschaftliche Liberalisierung. Unter dem allseits wehenden Banner von Hammer und Sichel hat sich seither viel getan. Mit dem massiven Wirtschaftswachstum kamen Arbeitsplätze und Investitionen ins Land. Der Lebensstandard der inzwischen 86 Millionen Einwohner ist gestiegen. Und damit auch der Energiebedarf. Ob die sozioökomische Wende Vietnams in eine erneuerbar geprägte Energiewende mündet, hinterfragt Teil 9 des Reiseblogs „Energiewende weltweit?“

Kambodscha: Energiespeicher als Stromquelle

In Kambodscha herrscht nach 28 Jahren Bürgerkrieg noch immer eine chronische Unterversorgung mit Strom. Anstelle eines Ausbaus der Erneuerbaren stehen die Elektrifizierung und der Einstieg ins Ölgeschäft im Vordergrund der nationalen Energiepolitik. Dabei findet man in Kambodschas Dörfern bemerkenswerte Voraussetzungen für die solare Stromversorgung, wie der achte Teil der Serie „Energiewende weltweit?“ zeigt.

Energiewende in Thailand? Same, same – but different

Die deutsche Energiewende sei ein Vorbild für die ganze Welt, hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen kürzlich selbstbewusst verkündet. Mit Blick auf die internationalen Entwicklungen führt der siebte Teil der Reihe „Energiewende weltweit?“ nach Thailand. Der südostasiatische Staat hat in den letzten Jahren bemerkenswerte Bemühungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien unternommen. Aber kann man hier von einer Energiewende sprechen?

Energiewende in Myanmar: Endlich Strom haben

Unzählige Dieselgeneratoren säumen die Straßen von Yangon. Sie sind Sinnbild der Energieversorgung in Myanmar. Denn selbst in der Hauptstadt ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Noch schlechter ist die Versorgung auf dem Land, wo etwa zwei Drittel der 55 Millionen Einwohner Myanmars leben. Mit anderen Worten: Elektrizität ist für die meisten Myanmesen ein bisher unerreichter Luxus. Sechster Teil des Reiseblogs “Energiewende weltweit”.
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