Tag-Archiv: EEG-Umlage

BSW: “Förderdeckel würde Hauhaltsstrompreise kaum reduzieren”

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) wehrt sich gegen aufflammende Forderungen, den Solarzubau zu deckeln. Grund sind unerwartet hohe Installationszahlen im Jahr 2011. Der BSW hat dazu ein Gutachten zu Kosten der Solarstromförderung erstellen lassen. Darin errechneten die Analysten der Prognos AG, dass ein jährlicher Zubau von vier Gigawatt an Photovoltaikleistung bis 2016 (das wäre eine Steigerung des Solarstromanteils von jetzt vier auf 6,8 Prozent) einen solarbedingten Anstieg des Verbraucherstrompreises von nur 1,9 Prozent bedeuten würde.

7,5 Gigawatt – Photovoltaik-Rekordzubau! Erfolg oder Gefahr?

Die Freude über den Rekordzubau an Photovoltaikanlagen im vergangenen Jahr in Deutschland mit einer Leistung von 7,5 Gigawatt hält sich bei den Branchen-Akteuren in Grenzen. Der Grund ist klar: Durch eine steigende EEG-Umlage drohen den Verbrauchern höhere Kosten. Das ist Wasser auf den Mühlen der Erneuerbaren-Gegner.

Mehr Kohle! FDP will wieder “ran ans EEG”

Die FDP und die Erneuerbaren, das ist und war noch nie eine Liebesbeziehung. Doch als Regierungspartner der CDU haben sich die Liberalen schließlich für die Energiewende ausgesprochen. Also eigentlich auch für die Erneuerbaren, könnte man denken. Pustekuchen. Auf ihrem Dreikönigstreffen schoss der Wirtschaftsminister und FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler wieder gegen die Regenerativenergien. Im Glauben, die FDP so aus dem Quotentief zu führen?

Vor der EEG-Umlageprognose: Solarverband reicht Schwarzen Peter weiter

Es ist wieder soweit: Kurz bevor am 15. Oktober die vier Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage fürs kommende Jahr bekannt geben, positionieren sich alle Beteiligten. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hat Photovoltaik als möglichen Preistreiber vorab schon mal ausgeschlossen und reicht damit den Schwarzen Peter weiter. BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Solarenergie kann nicht länger als Buhmann für steigende Strompreise herhalten.”

Sonnenstrom falsch bewertet – Stromkunden könnten entlastet werden

… sagte Andreas Hänel von der Phoenix Solar AG auf einer Pressekonferenz in Berlin. Den “Wahren Wert der Photovoltaik für Deutschland” hatte der Vorstandsvorsitzende des Photovoltaitkunternehmens in einer Studie ermitteln lassen: Statt der 1,67 Eurocent pro Kilowattstunde lägen die Differenzkosten des PV-Stroms nur bei 1,38 Cent pro Kilowattstunde…
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