Tag-Archiv: Energiewende

Kambodscha: Energiespeicher als Stromquelle

In Kambodscha herrscht nach 28 Jahren Bürgerkrieg noch immer eine chronische Unterversorgung mit Strom. Anstelle eines Ausbaus der Erneuerbaren stehen die Elektrifizierung und der Einstieg ins Ölgeschäft im Vordergrund der nationalen Energiepolitik. Dabei findet man in Kambodschas Dörfern bemerkenswerte Voraussetzungen für die solare Stromversorgung, wie der achte Teil der Serie „Energiewende weltweit?“ zeigt.

Energiewende in Thailand? Same, same – but different

Die deutsche Energiewende sei ein Vorbild für die ganze Welt, hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen kürzlich selbstbewusst verkündet. Mit Blick auf die internationalen Entwicklungen führt der siebte Teil der Reihe „Energiewende weltweit?“ nach Thailand. Der südostasiatische Staat hat in den letzten Jahren bemerkenswerte Bemühungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien unternommen. Aber kann man hier von einer Energiewende sprechen?

Energiewende in Myanmar: Endlich Strom haben

Unzählige Dieselgeneratoren säumen die Straßen von Yangon. Sie sind Sinnbild der Energieversorgung in Myanmar. Denn selbst in der Hauptstadt ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Noch schlechter ist die Versorgung auf dem Land, wo etwa zwei Drittel der 55 Millionen Einwohner Myanmars leben. Mit anderen Worten: Elektrizität ist für die meisten Myanmesen ein bisher unerreichter Luxus. Sechster Teil des Reiseblogs “Energiewende weltweit”.

Widerstand gegen Röttgens Giftcoktail

Solarausstiegsgesetz hat sich als Begriff für Norbert Röttgens “Formulierungshilfe” zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz etabliert. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hat nun mit einem  Positionspapier geantwortet. Derweil erwacht die Erneuerbaren-Branche nur langsam aus der Schockstarre.

Australien: Energiewende „Down Under“

Australien belegt im weltenweiten Vergleich Spitzenplätze beim Uranabbau, dem Kohleexport und dem Pro-Kopf-Energieverbrauch. Mit der Energiewende tut sich das Land dagegen schwer. Die derzeit heiß diskutierte Einführung einer CO2-Steuer könnte das ändern. Ab Juli dieses Jahres sollen die 500 größten Emittenten aus den Bereichen Energieversorgung, Bergbau, Industrie und Transport 23 australische Dollar pro verursachter Tonne Kohlendioxid bezahlen. Aus den üppigen Einnahmen sollen allein zehn Milliarden in die Förderung von sauberen Technologien gesteckt werden.
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